Obstgarten

ApfelbaumObstbau ist mit einer langen Tradition verbunden. In Deutschland existieren zahlreiche Obstbauvereine und es besteht sogar eine Zeitschrift rund um den gewerblichen und privaten Anbau im Obstgarten. Diese Einrichtungen fördern den Erfahrungsaustausch, bieten praktische Hilfe an und sorgen sich um den Naturschutz und den Erhalt alter Obstsorten.

Im Obstgarten-Magazin finden Sie ebenso Wissenswertes zum Anlegen eines Obstgartens, zum Obstbaumschnitt und zur Pflege der einzelnen Arten und Sorten wie zum Beispiel Apfel- und Kirschbäumen, aber auch von Exoten wie Renekloden und Aroniabeeren.

Bei weiteren Fragen zum Obstbau im Garten können Sie sich natürlich auch an unser Forum wenden. Den Link dazu finden Sie in der Navigation oben unter Garten-Community.
Hängeerdbeeren
Hängeerdbeeren sind ideal für alle Liebhaber dieser süßen Frucht, die wenig Platz oder statt einem Garten nur einen Balkon oder eine kleine Terrasse besitzen. Sie gedeihen gut in einer Hängeampel oder sogar im Balkonkasten. Es gibt verschiedene Erdbeersorten, die man in eine Blumenampel pflanzen kann, aber am besten geeignet sind Hänge- oder Monatserdbeeren. Auch sogenannte immer tragende Erdbeersorten (Frageria x ananassa) sind sehr empfehlenswert. Am besten ist, man pflanzt unterschiedliche Sorten, da hat man ständig etwas zu ernten.

Heidelbeeren
Heidelbeeren, frisch gepflückt aus dem Garten, ein wahrer Leckerbissen und dazu noch gesund. Die vitaminreichen Beeren sind zwar nicht ganz einfach zu kultivieren, aber die Mühe lohnt sich allemal. Bei einem passenden Standort und guter Erde können die Pflanzen bis zu 30 Jahre kontinuierlich Beeren liefern. Beim Anbau gibt es einiges zu beachten, aber es ist nicht kompliziert. Wie man mit den Kleinsträuchern umgeht, erfahren Sie hier.

Himbeeren anbauen
Himbeeren aus dem eigenen Garten sind unübertroffen im saftig süßen Fruchtgenuß den ganzen Sommer hindurch. Wie gut, dass sie so unkompliziert zu pflanzen sind. Diese Anleitung erläutert Schritt für Schritt, wie es geht. So ziehen selbst Debütanten unter den Hobbygärtnern junge Himbeeren ganz einfach selbst.

Himbeeren
Saftig süße Himbeeren naschen, direkt vom Strauch, ist ein erfrischendes Vergnügen für die ganze Familie. Dabei schlagen die modernen Kultursorten die historischen Wild-Himbeeren hinsichtlich Geschmack und fruchtiger Fülle mittlerweile um Längen. Pflanzen und Pflege sind nicht schwer, der Platzbedarf gering; dafür zieren die schönen Blüten den Garten von Mai bis August. Warum also die appetitlichen Früchte nicht selbst anbauen?

Rote Johannisbeeren
Johannisbeeren, die fruchtig süßen Beerenfrüchte zählen nicht von Ungefähr zum traditionellen Standartsortiment in jedem gut sortierten Hausgarten. Ob schwarze, rote oder weiße Ribes kultiviert werden, hängt von den Präferenzen des Hobbygärtners ab. Hinsichtlich der unkomplizierten Pflege bestehen nämlich keine nennenswerten Unterschiede. Lediglich, wenn es um das Schneiden geht, wollen die kleinen Vitaminbomben individuell behandelt werden.

Jostabeeren
Die Jostabeere gehört botanisch gesehen zu den Stachelbeergewächsen. Sie ist durch Kreuzungen zwischen Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere entstanden. Die ersten daraus hervorgegangenen Beeren wurden Jochelbeere genannt. Ziel dieser Kreuzungen war die Entwicklung mehltauresistenter Beerenobstsorten. Jostabeeren sind deutlich größer als Schwarze Johannisbeeren aber trotz allem kleiner als Stachelbeeren. Sie können sowohl roh verzehrt als weiterverarbeitet werden.

Blüte des Kirschbaums
Ein starker Rückschnitt eines Obstgehölzes ist etwas, an das sich nur wenige Laien herantrauen. Um eine reichhaltige Ernte zu erhalten, ist ein regelmäßiger Schnitt aber unbedingt notwendig. Kirschbäume wachsen sehr schnell und können problemlos Höhen von 30 Metern erreichen. Dieses Verhalten ist in der Regel nicht erwünscht, denn der Baum nimmt zu viel Platz ein und die Kirschen können nur noch schwer geerntet werden.

Kirschbaum
Die Süßkirsche, die zur Familie der Rosengewächse gehört, trägt gut und gerne über 60 Jahre lang wunderbar süße Früchte. Aber nicht nur die beliebten Kirschen geben dem Baum seinen besonderen Reiz, denn auch die Blüte ist eines der bedeutendsten Spektakel im Frühjahr. Doch welche Ansprüche hat so ein Kirschbaum und wie schafft es ein Gärtner, dass er auch im Folgejahr wieder reichlich ernten kann?

Kirschpflaume
Die Kirschpflaume ist keineswegs eine neumodische Kreuzung aus Kirsch- und Pflaumenbaum. Im Gegenteil, die Prunus cerasifera ist Jahrhunderte alt. Die Früchte dieser Wildform ähneln in Konsistenz und Form den Kirschen, die Kerne gleichen denen der Pflaumen. Als attraktiver Baum oder Strauch, mit wunderschönen Blüten und bunten Früchten, hat er inzwischen auch das Herz der Hobbygärtner erobert.

Reife Kiwis
Kiwis sind kleine Vitaminbomben. Viele assoziieren die Kiwi mit Neuseeland. Aber sie gedeiht auch sehr gut in unseren Breitengraden. Der Anbau im eigenen Garten ist relativ einfach. Allerdings sollte man darauf achten, ob es sich um ein- oder zweihäusige Sorten handelt, denn zweihäusige tragen nur weibliche oder männliche Blüten, sodass hier für die Befruchtung immer zwei Pflanzen benötigt werden.