Pflanzenschutz

Pflanzen schützenSchädlinge, Krankheiten und Unkräuter setzen Pflanzen zu. Dies kann zu Wachstumsstörungen, Schäden an Pflanzen und Früchten, bis hin zum Eingehen der Pflanzen führen. Daher ist es ratsam Pflanzenschutz zu betreiben, um den negativen Einflüssen auf die Entwicklung der Pflanzen Einhalt zu gebieten.

Gartenlexikon.de wird Ihnen zunächst biologische Hausmittel und mechanische Methoden empfehlen, um häufig auftretende Probleme wie Blattläuse, Schnecken, Giersch oder Fäulnispilze zu bekämpfen. Nur im Notfall sind chemische Mittel angeraten und auch dann nur solche, die für den Kleingarten zugelassen sind.

In den folgenden Themenkategorien können Sie sich ausführlich über Ursachen, Symptome und Maßnahmen des optimalen Pflanzenschutzes informieren.
blattflecken pixabay
Die Blattfleckenkrankheit ist nicht sonderlich wählerisch bei der Suche nach möglichen Wirtspflanzen. Von A, wie Azaleen bis Z, wie Zinnien, macht die Pilzinfektion vor kaum einer Zier- oder Nutzpflanze Halt. Die zahlreichen auslösenden Faktoren, gestalten eine Heilung nicht gerade unproblematisch. Wie Sie die Blattfleckenkrankheit erfolgreich bekämpfen und ihr wirksam vorbeugen, finden Sie hier heraus.

Clematis
Gestern noch erfreute sich der Hobbygärtner an den üppigen Blüten der Clematis - und praktisch über Nacht beginnt die dekorative Pflanze schlagartig zu verdorren; nur noch die spärlichen Überreste sind von dem imposanten Gewächs zu erkennen, wenn einmal die Clematiswelke zugeschlagen hat. Doch wie kann sich der Hobbygärtner vor dieser fatalen Erkrankung schützen?

Beetrosen
Wie in einer romantischen Laube fühlt sich jeder Hobbygärtner, der seine Anlage mit duftenden Rosen anreichert. - Doch oftmals wird bei näherem Hinsehen das Gesamtbild der dekorativen Blumen getrübt, wenn das Gewächs von diversen Erkrankungen befallen wird. Wie lassen sich jedoch Rosenrost, Sternrußtau und andere Rosenkrankheiten am besten bekämpfen?

Gurken anbauen
Der Echte und Falsche Mehltau befallen sowohl die im Freiland als auch im Gewächshaus angepflanzten Gurken. Die überaus schädliche Pilzerkrankung äußert sich durch weißliche Beläge auf den Blättern, beim Echten Mehltau wird der Pilzrasen auf der Oberseite und beim Falschen Mehltau auf der Unterseite ausgebildet. Mit den richtigen und frühzeitig eingeleiteten Vorbeugemaßen und Bekämpfungsmitteln können die Gurken gerettet werden, ansonsten kommt es zu einem kompletten Absterben der Nutzpflanzen.

Mehltau
Egal, ob sich der Echte oder der Falsche Mehltau im Garten breit macht, beides ist ärgerlich. Die Pilzerkrankung wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Sie tritt an fast allen Pflanzen auf und auch Gehölze werden nicht verschont. Die Pilzsporen verbreiten sich überall. Zum Glück gibt es Mittel gegen dieses Ärgernis. Man kann etwas zur Vorbeugung und auch zur Beseitigung tun. Was Sie gegen Echten und Falschen Mehltau tun können, haben wir für Sie zusammengetragen. Lesen Sie weiter!

Von Monilia befallener Apfel
"Monilias" sind Fruchtformen von Monilinia-Pilzen, die den durch diese Pilze verursachten Krankheiten Fruchtfäule und Spitzendürre ihre umgangssprachlichen Namen gaben. Ob "Monilia" zur Krankheit wird, liegt allerdings in Ihrer Hand, denn Monilinia-Pilze gehören zu unserer Umwelt und werden erst zu Schädigern, wenn sie sich übermäßig vermehren. Für Gärtner gibt es viele Möglichkeiten, die Krankheit (schon vor dem Ausbruch) richtig zu bekämpfen.

Erkrankter Pfirsischbaum
Die Vorfreude vieler Gärtner auf leckeres Obst aus eigenem Anbau wird oftmals durch den Anblick unschöner Flecken auf den Blättern und Früchten der Bäume stark getrübt. Verantwortlich für rötlichbraune Verfärbungen ist ein Pilz, der sich besonders gern auf Obstbäumen ausbreitet und zu einem vorzeitigen Blattfall oder einem Vertrocknen der Früchte beiträgt. Hat er sich einmal niedergelassen, sind einige Anstrengungen und Gegenmaßnahmen erforderlich, um ihn wieder loszuwerden.

Ahornblatt
Die Verticillium-Welke kann bei einer großen Vielzahl von Pflanzenarten Welke-Erscheinungen hervorrufen, die oft zum Absterben der ganzen Pflanze führen. Die Pilzerkrankung infiziert vom Boden aus den Wurzelstock und wächst im Inneren der Pflanzen heran und verstopft deren Leitungsbahnen. Chemische Bekämpfungsmittel aus dem Fachhandel sind wirkungslos, jedoch kann die Welke mit den richtigen Vorbeugemaßnahmen, und einem schnellen Eingreifen beim akuten Befall, bekämpft werden.

Ameisen auf einem Stein
Wie lassen sich Ameisen bekämpfen? Eigentlich gar nicht, das wäre auch mehr als dumm, es handelt sich um wirklich nützliche und wichtige Tiere. Was nicht bedeutet, dass Sie von nun an "mit Ameisen im Bett" leben müssten - es gibt diverse Tippe, wie Sie Ameisen aus Ihrer Wohnung loswerden und wie Sie sie im Garten in Ihrem Sinne lenken.

Ameise an einer Himbeere
Die fleißigen Ameisen leisten einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht der Natur. Dringen sie hingegen frech ins Haus ein und siedeln sich im Rasen an, machen sie uns Menschen das Leben schwer und müssen weichen. Auf die Anwendung chemischer Präparate kann getrost verzichtet werden, denn in der Ameisenbekämpfung stehen mannigfaltige biologische Mittel für Haus und Garten bereit, die nachweislich funktionieren.