Kartoffelsorten in Deutschland - alte Sorten Speisekartoffeln

Verschiedene KartoffelsortenHeute ist die Vielfalt der Sorten bei Kartoffeln nicht mehr so groß wie früher. Das liegt ganz einfach daran, dass es deutlich wirtschaftlicher ist, mit nur wenigen Sorten zu arbeiten. In der heutigen Zeit wird nur noch das in großem Stil angebaut, was große Erträge verspricht und industriell gut verwertbar ist. Doch leider geht dabei eine Vielzahl einzigartiger Geschmacksrichtungen oder Konsistenzvarianten verloren - Nuancen wie nussig, buttrig oder auch cremig.

Kurzer Steckbrief
  • botanischer Name der Kartoffel lautet Solanum tuberosum
  • häufig auch als Erdapfel oder Grundbirne bezeichnet
  • gehört zu den Nachtschattengewächsen
  • krautige Pflanzen bis ein Meter Wuchshöhe
  • bildet unterirdische Knollen zur vegetativen Vermehrung
  • grünes, unverholztes Laub
  • trugdoldige Blütenstände mit glockenförmigen, weißen, bläulichen oder rosa Blüten
  • alle grünen Teile der Kartoffeln sind giftig (auch grüne Kartoffelknollen!)

Herkunft

Die Kulturkartoffeln stammen von verschiedenen natürlich vorkommenden Sorten aus dem Andengebiet zwischen Venezuela und Chile. Die älteste bekannte Spur der Kartoffel ist über 13.000 Jahre zurückverfolgbar. Alleine im häufig als Ursprungsland angesehenen Peru existieren an die 3.000 endemische Arten, die aber wegen der speziellen Lichtverhältnisse in ihrem Verbreitungsgebiet - ein spezieller Tages- und Nachtrhythmus - nicht in anderen Erdteilen angebaut werden können. Wann genau die Kartoffel nach Europa kam, ist nicht bekannt. Es existieren jedoch Aufzeichnungen, dass bereits im Jahr 1567 einige Fässer mit der Knolle von den Kanarischen Inseln nach Antwerpen verschifft wurden.

Regelungen rund um die Kartoffeln

In Deutschland darf nicht jede Kartoffel zum Verzehr oder als Saatgut verkauft werden. Die Pflanzkartoffelverordnung reglementiert, welche Kartoffelsorten als Saatgut auf den Markt gebracht werden dürfen. Das Bundessortenamt entscheidet darüber, welche Obst- und Gemüsesorten in den Regalen liegen. Deshalb sind von den rund 4000 verschiedenen Arten der Kartoffel, bei uns nur etwa 200 zugelassen. Hiervon sind 150 Speisekartoffeln, der Rest findet als Stärkekartoffel Verwendung. Jedes Jahr werden neue Sorten zugelassen, davon sind viele aber nicht im Handel erhältlich. Bei einem Blick in die Bundessortenliste fällt auf, dass weniger als zehn Sorten Kartoffeln gelistet sind, die vor 1976 eingetragen wurden. Ein Großteil sind neue Sorten, die nach 2000 oder sogar 2010 entstanden.

Alte Sorten

Die alten Kartoffelsorten, die nicht mehr im Handel erhältlich sind, wären schon längst ausgestorben, wenn es nicht eifrige Gärtner und Ökobauern gäbe, die mit dem Anbau dieser Arten vermeiden, dass das wertvolle Genmaterial für immer von der Bildfläche verschwindet. In der heutigen Zeit legen jedoch immer mehr Menschen wieder Wert auf Klasse statt Masse. Deshalb ist ein ständig wachsender Markt für alte Kartoffelsorten entstanden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kartoffeln zu klassifizieren. Für den Anbau im eigenen Garten ist meist nicht die Reifezeit ausschlaggebend, sondern der Geschmack oder die Kocheigenschaft.

Festkochend

Festkochende Kartoffeln eignen sich besonders für Pellkartoffeln, Gratins und zum Braten.
  • Sieglinde (1935): gelbe Schale mit gelbem Fleisch, lang-ovale Knolle, feinwürziger Geschmack, bis vor kurzem die wichtigste Kartoffelsorte Deutschlands, älteste deutsche Kartoffelsorte, anfällig für Krautfäule und Schorf, Reifezeit: früh
  • La Ratte (1872): Klassiker aus der Bretagne, gelbe Schale mit gelbem Fleisch, hörnchenförmige Knolle, nussiger Geschmack, speckige Konsistenz, mittelfrühe ReifezeitCollage zu verschiedenen Kartoffelsorten
  • Asparges
  • Aeggeblomme (Alter unbekannt): gelbe Schale mit gelbem Fleisch, runde Knolle mit tiefen Augen, milder Geschmack, Reifezeit: spät (Dänemark)
  • Belle de Fontenay, Hénaut oder Baker (1885): gelbe Schale mit hellgelbem Fleisch, hörnchenförmige Knolle, französische Feinschmeckersorte, Reifezeit: sehr früh
  • Kerkauer Zipfel (Kerkovske rohlicky): gelbe Schale mit gelbem Fleisch, lange Knolle, gut resistent, Reifezeit: mittelfrüh (Tschechien)
  • Angeliter Tannenzapfen (Alter unbekannt): rosa Schale mit gelbem Fleisch, hörnchenförmig, verwachsene Knolle, feinwürziger Geschmack, Reifezeit: mittelspät (Deutschland)
  • Rosa Tannenzapfen (1850): rosa Schale mit weißem Fleisch, würziger Geschmack, Reifezeit: spät (England)
  • Linda (1974): glatte gelbe Schale mit gelbem Fleisch, ovale große Knolle, cremig, gute Lagerfähigkeit, wohl bekannteste deutsche Kartoffelsorte
  • Salad blue, Trüffelkartoffel (Alter unbekannt): lila Schale mit blau-lila marmoriertem Fleisch, würzig-kräftiger Geschmack, Reifezeit: mittelfrüh (Schottland)
  • Skerry Blue (1846): blau-violette Schale mit hellgelbem Fleisch, runde Knolle mit tief liegenden Augen, kräftig-würziger Geschmack, Reifezeit: spät, geringer Ertrag (Irland)
  • Violette, Trüffelkartoffel, Négresse (1830): schwarz-violette Schale mit violett marmoriertem Fleisch, nussig-erdiger Geschmack, Reifezeit: sehr spät, mäßiger Ertrag
Vorwiegend festkochend

Sehr gut für Folienkartoffeln, Gratins oder Püree geeignet.
  • Bamberger Hörnchen (1870): graugelbe Schale mit hellgelbem Fleisch, fingerförmig, leicht gekrümmtes Aussehen, kräftig nussiger Geschmack, mittelfrühe Reife, Status: älteste deutsche Kartoffelsorte (ohne industrielle Vermarktung, da nur geringe Ernteerträge)
  • Blaue Schweden, Blue Congo (vor 1900): fast schwarze Schale, dunkelviolettes Fleisch, behält auch nach dem Kochen die Farbe, rundovale Knolle, mittelfrühe Reifezeit (Skandinavien)
  • Catriona (1920): hellockerfarbene Schale mit hellgelbem Fleisch, große langovale Knollen, guter Ertrag, Reifezeit: früh (Schottland)
  • Desiree (1962): rosa Schale mit hellgelbem Fleisch, ovale Knolle, sehr hoher Ertrag, Reifezeit: mittelfrüh (Ursprungsland Deutschland)
  • Duke of York (1891): gelbe Schale mit gelbem Fleisch, langovale Knolle, sehr frühe Reifezeit, eine frühe Ernte sichert den hervorragenden Geschmack (Großbritannien)
  • King Edward (1902): hellocker Schale mit cremeweißem Fleisch, ovale Knolle, Reifezeit: mittel (Großbritannien)
  • Maris Peer (1962): gelbe Schale mit gelbem Fleisch, ovale Knolle, ausgezeichneter Geschmack, sehr cremiges Fleisch, Reifezeit: sehr früh (Großbritannien)
  • Bintje (1910): dünne gelbe Schale mit gelbem Fleisch, große, rundovale Knolle, cremiger Geschmack, Reifezeit: mittelfrüh, ertragreich (Niederlande)
  • Fortyfold (1836): purpurfarbene Schale mit weißgelbem Fleisch, ovale bis längliche Knolle, nussiger Geschmack, Reifezeit: spät (England)
  • Jubel (1908): raue ockerfarbene Schale mit hellgelbem Fleisch, langovale Knolle, mild-würziger Geschmack, Reifezeit: mittelspät (Deutschland)
  • Mr. Bresee (1870): rosa Schale mit gelbem, gelegentlich rosa Fleisch, ovale Knolle, frühe Reifezeit (Amerika)
Mehlig kochend

Mehlig kochende Kartoffeln finden vor allem in Suppen, bei Püree oder bei Eintöpfen Verwendung.
  • Ackersegen (1929): mehlig kochende Alternative zur Sieglinde, ockergelbe Schale mit hellgelbem Fleisch, buttrig-würziger Geschmack, sehr
  • Adretta (1975): gelbe Schale mit hellgelbem Fleisch, unregelmäßig runde Knolle, intensiver Kartoffelgeschmack, stammt ursprünglich aus der ehemaligen DDR, sehr robuste Kartoffel, stark ausgeprägte Augen
  • Hindenburg (1916): gelbe Schale mit weißem Fleisch, große, ovale Knolle mit tief liegenden Augen, feinwürziger Geschmack, späte Ernte, ertragreich (Deutschland)
  • Arran Victory: violette Schale mit hellgelbem Fleisch, unregelmäßig runde Knolle, sehr robust, ertragreich und gut lagerfähig, Reifezeit: sehr spät (Schottland)
  • Britisch Queen: gelbe Schale mit weißem Fleisch, rundovale Knolle, lieblicher Geschmack, sehr ertragreich, Reifezeit: mittel/spät (England)
  • Golden Wonder (1906): braune Schale mit hellgelbem Fleisch, längliche Knolle, gute Krankheitsresistenz, gut lagerfähig, sehr späte Reifezeit (England)
  • Highland
  • Voigtländische Blaue (Alter unbekannt): dunkelblaue Schale mit weißem Fleisch, runde Knolle, cremiger Geschmack, Reifezeit: mittelfrüh (Deutschland)
  • Ostbote (1933): gelbe Schale mit hellgelbem Fleisch, rundovale Knolle, mittelspäte Reifezeit, ertragreich (Deutschland)
  • Reichskanzler (1885): gelbrosa Schale mit weißem Fleisch, rundovale Knolle, cremiger Geschmack, späte Reifezeit, ertragreich
  • Zwiebler (vor 1885): hellviolette Schale mit weißem Fleisch, runde mittelgroße Knolle, späte Reifezeit (Herkunft unbekannt)

Raritäten

Manch eine Kartoffelsorte ist kurz davor auszusterben. Im Wesentlichen verdanken wir deren Erhalt nur einigen, wenigen Haus- und Hobbygärtnern, die diese Kartoffeln noch anbauen. Verkauft werden diese Raritäten nicht. Die Weitergabe erfolgt stückweise, manchmal nur im Tausch gegen eine andere Rarität.
  •  8-Wochen Nüdeli: hellbraune Schale mit weißgelbem Fleisch, hörnchenförmig, Frühkartoffel, reift in nur acht Wochen heran, Rarität aus Graubünden (Schweiz)
  • Angeliter Tannenzapfen: Landkartoffel aus Schleswig Holstein, festkochend, rosa Schale mit gelbem Fruchtfleisch, längliche Knolle, feinwürziger Geschmack, mittelspäte Reife
  • Augsburger Gold: alte schwäbische Sorte, raue Schale mit hellgelbem Fleisch, rundliche Knolle mit wenigen tief liegenden Augen, späte Reife
  • Badenser Blauhörnchen: blaue Schale mit blaugelbem Fleisch, festkochend
  • Ballwitzer Rotwalze: rote Schale mit gelbem Fleisch, mittelgroße Knollen, vorwiegend fest bis mehlig kochend, Reifezeit: sehr spät
Blaue und rote Kartoffeln

Rote KartoffelnRote, schwarze und blaue Kartoffeln enthalten Anthocyane. Das sind wasserlösliche Farbstoffe, die die Pflanze bildet, um ihre Knollen vor gefährlichen freien Radikalen zu schützen, die zum Beispiel die Erbsubstanz schädigen können. Auch im menschlichen Körper schützen die Anthocyane auf ähnliche Weise gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Geschmack ändert sich durch die Anwesenheit des Farbstoffes nicht!
Unterteilung nach Reifezeit
Je nachdem, wie lange eine Kartoffelpflanze benötigt, um ausgereifte Knollen zu entwickeln, die geerntet werden können, werden verschiedene Reifezeiten unterschieden:
  • frühe Reifezeit: 90-120 Tage
  • mittlere Reifezeit: 120-150 Tage
  • späte Reifezeit: 150-180 Tage

  Der Name Frühkartoffel ist eine Bezeichnung in der Vermarktung. So dürfen nur Kartoffeln genannt werden, die vor dem 1. August geerntet wurden. Alle nach diesem Termin geernteten Kartoffeln oder Kartoffelsorten tragen die Bezeichnung Speisekartoffel. Speisefrühkartoffeln eignen sich nicht für eine lange Lagerung. Sie sollten spätestens innerhalb zwei Wochen verzehrt werden.

Anbaubedingungen

Kartoffeln gibt es in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Nicht alle Sorten sind auch zum Verzehr geeignet, also als Speisekartoffel deklariert. Optimale Temperaturbedingungen für den Anbau von Kartoffeln liegen bei einem Tagesmittel zwischen 18 und 20 Grad. Wird das Minimum von 10, beziehungsweise das Maximum von 30 Grad unter- oder überschritten, stellt die Pflanze ihr Wachstum ein.

Vorkeimen


Viele geschmacklich hervorragende Kartoffelsorten sind deshalb nicht mehr auf dem Markt, weil sie nicht sehr ertragreich sind oder auch nur einfach das industrielle Waschen schlecht vertragen. Für den Kleingärtner sind diese Kriterien zweitrangig, daher bietet es sich an, lieber besonders geschmackvolle Sorten im Garten anzubauen.

Gerade bei diesen weniger Ertrag versprechenden Sorten lohnt sich das Vorkeimen. Vorgekeimte Kartoffeln haben die Eigenschaft, bei kühler Witterung weiterzuwachsen. Damit fällt die Ernte um bis zu 20% höher aus als ohne Vorkeimung. Stehen nur sehr wenig Saatkartoffeln zur Verfügung, kann nach dem Vorkeimen jeder einzelne Keim mit ein wenig Kartoffelknolle herausgeschnitten werden und in eine Pflanzschale ins Frühbeet zur Bewurzelung gestellt werden. Schon nach wenigen Tagen der Eingewöhnung (2-5 Tage) können die Stecklinge dann ins Freiland gepflanzt werden.
  • Zeitpunkt: Sechs Wochen vor dem geplanten Pflanztermin
  • Frühkartoffeln ab Ende Januar - Aussetzen ins Freiland: Ende März
  • Pflanzgefäß: flache Obstkisten aus Holz
  • Substrat: gesiebter Kompost oder Pflanzerde
  • optimale Pflanzkartoffeln sind nicht die dicksten, sondern mittelgroße
  • an hellem Ort zum Keimen aufstellen
  • Keimtemperatur: 10-15 Grad
  • erstrebenswert sind Keimlängen von etwa 15-20 Zentimetern
Die Kartoffel darf zum Vorkeimen nur so weit in die Erde gesetzt werden, dass noch etwa ein Drittel der Knolle über das Bodenniveau herausragt. An einem hellen Platz treiben sie dann in den nächsten Wochen kräftige Keime. Für das Pflanzen der Kartoffeln ist eine Mindesttemperatur von acht Grad Voraussetzung. Bei vorgekeimten Kartoffeln reichen schon niedrigere Bodentemperaturen aus.

  Je heller der Standort für das Keimen der Saatkartoffeln ausfällt, umso besser. Nur mit viel Licht können die Kartoffelknollen kurze kräftige Keime bilden, die dann beim späteren Pflanzen nicht abbrechen.

Pflanzkartoffeln selber ziehen

Im einfachsten Fall ist die gewünschte Kartoffelsorte als Saatkartoffel im Handel oder Internet zu kaufen. An Raritäten ist meist schwer zu kommen. Hat ein Gärtner einmal eine besondere Sorte ergattert, muss er sich möglicherweise selbst um die Nachzucht bemühen. Kartoffeln lassen sich notfalls auch durch Samen vermehren, in der Regel benutzt man aber Saatkartoffeln. Wenn man aber langfristig den Anbau einer bestimmten Sorte plant, muss einiges beachtet werden. Denn schon nach etwa zwei Jahren verliert die Sorte an Kraft und bildet nur noch wenige kleine Knollen aus.

1. Normale Erntekartoffeln aus dem Vorjahr benutzen


Oft bleiben aus der Ernte des Vorjahres ein paar Kartoffeln übrig, die wegen ihres verdorrten Aussehens und der großen Anzahl von Keimen niemand mehr essen möchte. Diese müssen nicht weggeworfen werden! Sie eignen sich hervorragend als Saatkartoffeln. Da die Knollen schon ausgetrieben haben, ist keine Vorkeimung mehr notwendig.

2. Äugeln


Um die Kartoffel über Generationen hinweg zu kräftigen, gibt es einen Trick: das Äugeln. Hierzu benutzt man bereits vorgetriebene Augen einer Kartoffelknolle.
  • mit einem scharfen Messer kegelförmig aus der Knolle herausschneiden
  • mit dem Trieb nach oben in lockere Erde setzen
  • Pflanztiefe: 5 cm
  • mit gesiebter Gartenerde bedecken
  • bei Gefahr von Fäulnis die Schnittstellen mit Holzkohlepulver bestreichen
Normalerweise beziehen die jungen Triebe ihre Nährstoffe aus der Knolle. Da diese bei der Prozedur entfernt wurde, ist der Trieb gezwungen, schnellstmöglich Wurzeln zu bilden, um die Nährstoffe aus dem Substrat zu holen. So wird die Degeneration aufgehalten und die Kartoffel "verjüngt" sich von selbst.

Neue Sorten

Jährlich wird eine Vielzahl neuer Sorten vom Bundessortenamt zugelassen. Hierzu gehören beispielsweise:
  • Kartoffeln im SackTessa (2013)
  • Ramona (2013)
  • Queen Anne (2012)
  • Ivetta (2013)
  • Goldmarie (2012)
  • Bavapom (2012)
Aber auch Sorten, die besonders beliebt sind und deren genetischer Fortbestand von Bedeutung ist, sind dort als Erhaltungssorten eingetragen. Dieser Status wurde im Jahr 2011 neu aufgenommen, um von alten Landsorten wieder "legal" Pflanz- und Saatgut zu erhalten. Bereits gelistet sind folgende Sorten:
  • Ackersegen
  • Bamberger Hörnchen
  • Heideniere
  • Rosemarie

Krankheiten und Schädlinge

Um die Verbreitung von Krankheiten zu minimieren, wird empfohlen, Kartoffeln nur alle drei Jahre auf demselben Feld zu kultivieren. Je nach Sorte sind Kartoffeln anfällig für folgende Krankheiten:
  • Viruskrankheiten
  • Rhizoctonia-Wipfelroller
  • Krautfäule
  • Knollenfäule
  • Eisenfleckigkeit
  • Schorf