Kräutergarten

KräuteranbauKräuter sorgen nicht nur für Geschmack, sondern sind auch Lieferanten von lebenswichtigen Vitaminen. Deshalb räumen die meisten Menschen Küchenkräutern einen Platz auf dem Fensterstock, dem Balkon oder im extra angelegten Kräutergarten ein. Hier werden vor allem geschmackvolle Sorten von Basilikum, Petersilie oder Rosmarin gezogen.

Je mehr Platz zur Verfügung steht, desto größer darf die Kräuter-Vielfalt sein. Doch aufgepasst: nicht jedes Kraut verträgt sich. Im Kräutergarten-Magazin klären wir Sie daher über die richtigen Pflanznachbarn, die Pflege, Ernte und Aufbewahrung von Kräutern auf. Natürlich mit dem Hauptaugenmerk auf eine naturnahe Haltung - schließlich wollen Sie die Kräuter auch genießen.

Viel Freude beim Stöbern. Bei weiteren Fragen zum Kräuteranbau können Sie sich natürlich auch an unser Forum wenden. Den Link dazu finden Sie in der Navigation oben unter Garten-Community.
Minzepflanze
Erfrischend, belebend und sogar medizinisch wirksam - mit Pfefferminzpflanzen kommen frische und aromatische Düfte in die heimische Grünanlage. Ob zur Weiterverarbeitung zum köstlichen Erfrischungsgetränk, als Gewürz oder als pflanzliche Arznei - die Pfefferminze gehört zu den Allround-Talenten; doch wie wird dieses beliebte Gewächs eigentlich kultiviert?

Mojito-Minze
Die Mojito-Minze (botanisch: Mentha Nemorosa) ist eine natürlich vorkommende Kreuzung zwischen M. spicata und M. suaveolens und wird auch häufig Mentha × villosa oder Hemingway-Minze genannt. Sie gehört zu Pflanzengattung der Minzen (Mentha) innerhalb der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Blüten und Blätter duften angenehm minzig und aromatisch. Die Hemingway-Minze ist eine pflegeleichte Pflanze für Freiland, Töpfe und Kübel.

Blätter der Nanaminze
Es gibt viele verschiedene Minzesorten. Die Marokkanische Minze, auch oft Nanaminze genannt, überzeugt durch ihren kräftigen Geruch und Geschmack, der allerdings nichts mit der gewöhnlichen Pfefferminze zu tun hat. Im Anbau und der Pflege ähneln sich die beiden Pflanzen aber. Nanaminze kann ausgepflanzt und im Gefäß kultiviert werden. Was es dazu wissenswertes gibt, haben wir für Sie zusammengetragen.

Olivenkraut im Topf
Es ist das intensive Aroma nach eingelegten Oliven, dem das Olivenkraut seinen Namen verdankt. Optisch ähnelt es eher dem Rosmarin oder dem Currystrauch. Das hellgrün-grün changierende Blattwerk des Santolina viridis besteht aus nadelförmigen Blättern mit kleinen Knötchen und gelben Blüten. Als mediterranes Kraut ist es auch einigermaßen winterhart. Eigentlich unverständlich, warum es noch so selten in unseren Gärten anzutreffen ist.

orangenminze
Orangenminze zeichnet sich durch ein fruchtiges Aroma aus, welches an Bergamotte-Orange oder Earl-Grey-Tee erinnert. Wie bei einigen anderen Minzen auch, fehlt dieser der typische betäubende Mentholgeschmack, was dafür sorgt, dass die orangenähnlichen Gerüche stärker zutage treten. In der Pflege sind sie alle ähnlich. Man muss vor allem darauf achten, dass sich die Pflanzen nicht unkontrolliert ausbreiten, das tun sie nämlich gern. Man hat sie bald überall im Garten. Am besten man sorgt gleich beim Einpflanzen dafür, dass dies nicht passieren kann.

Oregano
Mediterrane Küche ohne Oregano ist kaum denkbar. Denn Origanum vulgare, wie das würzige Kraut auch genannt wird, wird bei den Gerichten aus dem Mittelmeerraum häufig eingesetzt. Es findet sich auf der Pizza, in Pasta-Sauce, an Fleisch, Fisch und Käse. Viele gute Gründe also, um Oregano im eigenen Garten anzubauen. Doch worauf ist dabei zu achten?

Petersilie-Beet
Ein leckeres Butterbrot mit selbst gemachtem Kräuteraufstrich aus Quark und frischer Petersilie - für gesundheitsbewusste Gartenfreunde ein echter Gaumenschmaus. Wie schön, wenn das würzige Kraut im eigenen Garten wächst und stets frisch geerntet werden kann! Doch wie gelingt die Kultivierung dieses beliebten Gewürzes am besten?

Rosmarin - Rosmarinus officinalis
Winterhart sind nur wenige Rosmarin-Sorten, die Sie in milden Weinbauregionen auspflanzen können. Zumeist gedeiht der immergrüne Duft- und Kräuterstrauch vom Mittelmeer im Topf auf dem Balkon. Beide Varianten erfordern für die kalte Jahreszeit eine spezielle Strategie, um Rosmarin erfolgreich zu überwintern. Lesen Sie hier, wie er draußen und drinnen gut durch den Winter kommt.

Rosmarin
Rosmarin zählt zu den Glanzleistungen von Mutter Natur, denn dieses botanische Universaltalent bereichert den Garten in mehrfacher Hinsicht. Im Kräutergarten, im Staudenbeet, als Ampelpflanze oder im Duftgarten macht sich Rosmarinus officinalis nützlich als Gewürz- und Zierpflanze. Wer sich vertraut macht mit seiner Pflege und dem adäquaten Überwintern, wird den immergrünen Halbstrauch mit den aparten, blauen Blüten nicht mehr missen wollen.

Salbei
Salbei und Ziersalbei können Garten und Balkon zugleich verschönern, sind pflegeleicht und dankbar und damit bestens für Anfänger geeignet. Dazu verströmt Salbei einen angenehm würzig-frischen Geruch und darf in der mediterranen Bepflanzung einfach nicht fehlen. Wenn es an das Verschneiden geht, zeigt er sich ebenfalls verhältnismäßig anspruchslos. Einen falschen Rückschnitt nimmt er dennoch übel.