Pflanzenschutz

Johannisbeeren krankSchädlinge, Krankheiten und Unkräuter setzen Pflanzen zu. Dies kann zu Wachstumsstörungen, Schäden an Pflanzen und Früchten, bis hin zum Eingehen der Pflanzen führen. Daher ist es ratsam Pflanzenschutz zu betreiben, um den negativen Einflüssen auf die Entwicklung der Pflanzen Einhalt zu gebieten.

Gartenlexikon.de wird Ihnen zunächst biologische Hausmittel und mechanische Methoden empfehlen, um häufig auftretende Probleme wie Blattläuse, Schnecken, Giersch oder Fäulnispilze zu bekämpfen. Nur im Notfall sind chemische Mittel angeraten und auch dann nur solche, die für den Kleingarten zugelassen sind.

In den folgenden Themenkategorien können Sie sich ausführlich über Ursachen, Symptome und Maßnahmen des optimalen Pflanzenschutzes informieren.
Braune Flecken auf Rosenblatt
Zu den häufig auftretenden Krankheiten an den Rosenblättern gehören Mehltau, Sternrußtau sowie Rosenrost. Sind die Rosen von diesen Krankheiten betroffen, dann bilden sich braune Flecken auf den Blättern. Damit die Pflanze nicht noch mehr geschädigt wird und im schlimmsten Fall ganz eingeht, muss schnell gehandelt werden. Wer die Rosen richtig pflegt und von Anfang an stärkt, muss die Krankheiten in der Regel jedoch nicht fürchten.

verfaerbte blaetter an buchsbaum
In der Gartengestaltung sind Buchsbäume (Buxus sempervirens) besonders dankbare Pflanzen. Mit ihren glänzend grünen Blättern bringt dieser immergrüne Klassiker Farbe und Struktur in jeden Garten. Sie sind beliebte Heckenpflanzen, setzen als Solitärstrauch dekorative und stimmungsvolle Akzente und lassen sich sehr gut zu kreativen, kunstvollen Figuren formen. Als Hintergrundpflanze sorgen sie, je nach Begleitpflanzen, für wunderschöne Kontraste.

Clematis und Blattläuse
Clematis gehören zu den beliebtesten Kletterpflanzen im mitteleuropäischen Raum. Sie sind pflegeleicht und bestechen durch ein farbenprächtiges Blütenmeer. Bei guter Pflege zeigen sie sich robust, dennoch sind Krankheiten und ein Schädlingsbefall nicht auszuschließen. Hier gilt es, diese frühzeitig zu erkennen, um sie entsprechend zügig erfolgreich bekämpfen und loswerden zu können. Im Pflanzenmagazin ist nachzulesen, wie es geht.

Alpen-Waldrebe - Clematis alpina
Gestern noch erfreute sich der Hobbygärtner an den üppigen Blüten der Clematis - und praktisch über Nacht beginnt die dekorative Pflanze schlagartig zu verdorren; nur noch die spärlichen Überreste sind von dem imposanten Gewächs zu erkennen, wenn einmal die Clematiswelke zugeschlagen hat. Doch wie kann sich der Hobbygärtner vor dieser fatalen Erkrankung schützen?

Kranke Yucca-Palme
Zimmerpflanzen sind im Gegensatz zu ihren ausgepflanzten Verwandten deutlich anfälliger für Krankheiten, da sie abseits ihres gewohnten Umfelds gehalten werden. Die Pflege der Pflanzen steht hier neben dem richtigen Standort und einem passenden Winterquartier an erster Stelle, um die Krankheitsanfälligkeit deutlich zu senken. Gerade die Blätter und die Wurzeln sind es, die schnell unter Bakterien und Pilzen leiden.

Oleander gesund
Büßt ein Oleander seine Blütenschönheit sichtlich ein, leidet an Wucherungen, verkrüppelten Trieben oder anderen Beeinträchtigungen, verbirgt sich dahinter signifikante Infektionen. Ungeachtet Ihrer liebevollen Pflege und des hohen Giftgehaltes, ist das mediterrane Ziergehölz nicht gefeit gegen Bakterien, Viren und Pilzsporen. Damit Sie rechtzeitig die adäquaten Gegenmaßnahmen einleiten können, haben wir hier alle Informationen über die häufigsten Krankheiten beim Oleander für Sie zusammengefasst.

Kranke Rosen
Wie in einer romantischen Laube fühlt sich jeder Hobbygärtner, der seine Anlage mit duftenden Rosen anreichert. - Doch oftmals wird bei näherem Hinsehen das Gesamtbild der dekorativen Blumen getrübt, wenn das Gewächs von diversen Erkrankungen befallen wird. Wie lassen sich jedoch Rosenrost, Sternrußtau und andere Rosenkrankheiten am besten bekämpfen?

dipladenia mandevilla
Wenn im Garten oder auf der Terrasse die dekorative Dipladenia plötzlich gelbe Blätter bekommt, dann fragt sich der Hobbygärtner, woran dies liegen könnte. Meist liegt die Ursache in der falschen Pflege, die dann verschiedene Krankheiten nach sich ziehen kann. Aber auch Schädlinge setzen sich gerne auf durch falsche Pflege geschwächte Pflanzen und können diese so ebenfalls schädigen, was durch gelbe Blätter angezeigt wird.

Mehltau auf Blatt
Der Echte und Falsche Mehltau befallen sowohl die im Freiland als auch im Gewächshaus angepflanzten Gurken. Die überaus schädliche Pilzerkrankung äußert sich durch weißliche Beläge auf den Blättern, beim Echten Mehltau wird der Pilzrasen auf der Oberseite und beim Falschen Mehltau auf der Unterseite ausgebildet. Mit den richtigen und frühzeitig eingeleiteten Vorbeugemaßen und Bekämpfungsmitteln können die Gurken gerettet werden, ansonsten kommt es zu einem kompletten Absterben der Nutzpflanzen.

Harlekinweide - Salix integra
Wenn die beliebte Harlekinweide im eigenen Garten als Strauch oder Baum kultiviert wurde und plötzlich braune oder sich kräuselnde Blätter entwickelt, dann handelt es sich hierbei in der Regel um einen Pflegefehler, eine Krankheit oder Schädlinge. Eine gut gepflegte Pflanze hingegen ist gestärkt gegen äußere Einflüsse. Wurde die Ursache gefunden heißt es, schnell zu handeln, damit Salix integra gerettet werden kann.