Pflanzenschutz

Pflanzen schützenSchädlinge, Krankheiten und Unkräuter setzen Pflanzen zu. Dies kann zu Wachstumsstörungen, Schäden an Pflanzen und Früchten, bis hin zum Eingehen der Pflanzen führen. Daher ist es ratsam Pflanzenschutz zu betreiben, um den negativen Einflüssen auf die Entwicklung der Pflanzen Einhalt zu gebieten.

Gartenlexikon.de wird Ihnen zunächst biologische Hausmittel und mechanische Methoden empfehlen, um häufig auftretende Probleme wie Blattläuse, Schnecken, Giersch oder Fäulnispilze zu bekämpfen. Nur im Notfall sind chemische Mittel angeraten und auch dann nur solche, die für den Kleingarten zugelassen sind.

In den folgenden Themenkategorien können Sie sich ausführlich über Ursachen, Symptome und Maßnahmen des optimalen Pflanzenschutzes informieren.
Unkraut im Rasen
Eine gut gepflegte Rasenfläche ist für viele Gartenbesitzer ein Traum. Sattes, grünes Gras in nur wenigen Zentimetern Höhe. So stellen sich die Menschen den Rasen vor. Jedoch zerstört Unkraut die Idylle des Gartens allzu häufig. In diesem Fall kommen Unkrautvernichter zum Einsatz, die gegen die Pflanzen helfen sollten. Falls Sie keine chemischen Mittel verwenden wollen, finden Sie hier passende Hausmittel.

Riesen-Bärenklau
Der Riesen-Bärenklau, auch als Herkulesstaude bekannt, fordert seit Jahrzehnten sowohl Gärtner, Forst- und Landwirte, als auch die Behörden heraus, denn der Doldenblütler ist giftig und vertreibt heimische Arten. Bei der Berührung, vor allem in Verbindung mit Sonnenlicht, können Hautreizungen, Verbrennungen, bis hin zu akuten Atemstörungen entstehen. Da der Riesen-Bärenklau sich durch Samen vermehrt, sind brauchbare Methoden zur Bekämpfung gefragt.

Schachtelhalm
Neben Giersch und Quecken ist der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) eines der hartnäckigsten "Unkräuter" im Garten. Ihn dauerhaft auszurotten, ist nahezu unmöglich. Selbst chemische Unkrautvernichtungsmittel überlebt die ausdauernde und robuste Pflanze relativ unbeschadet. Ob es möglich ist - und mit welchen Tricks - den ungeliebten Ackerschachtelhalm dauerhaft aus dem Garten zu vertreiben, erfahren Sie hier.

Unkraut auf dem Weg
In manch mühevoll geplantem und angelegtem Garten wächst das Unkraut schneller als die Pflanzen. An allen Ecken und Enden treiben Löwenzahn und Giersch ihr Unwesen. Den lästigen Gesellen Herr zu werden, gestaltet sich manchmal sehr schwierig. Deshalb muss der Garten aber nicht gleich zur Wildwiese mutieren. Mit unseren Tipps zur biologischen Unkrautbekämpfung kommen Sie auch ohne chemische Mittel aus.

Löwenzahn im Gehweg
Das leidige Unkraut - einfach mit Essig, Salz und weiteren Hausmitteln vernichten? Auch wenn das immer wieder im Internet verbreitet wird, ist  es so einfach denn doch nicht. Erfahren Sie, warum sich weder Essig noch Salz als Unkrautvernichter eignen und welche Hausmittel sich sinnvoll einsetzen lassen, um störende Pflanzen mit möglichst geringem Aufwand zu beseitigen.

Unkraut entfernen
Unkraut im Garten ist für manche Hobbygärtner ein Graus. Andere sehen es gelassen und sammeln essbare Unkräuter für die Wildkräuterküche. Denn es sind sehr gesunde und leckere Kräuter darunter. Aber auf Wegen und zwischen Gehwegplatten sind Unkräuter eine große Plage, egal, ob essbar oder nicht. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie die Unkräuter auf sanfte Art und Weise entfernen können.

Unkraut
Unkrautvlies kann manchmal durchaus nützlich sein, aber nicht, wenn es als Ersatz für Gartenarbeit angesehen wird. Dann kann es sogar ziemlich schädlich werden, weshalb dieser Irrglaube leider entzaubert wird. Außerdem erfahren Sie, warum Unkrautvlies eben keine Unkrautfolie ist, welche Arten es gibt, wie deren Preise aussehen und ob und wann es sinnvoll ist, ein Unkrautvlies in einem Garten zu verlegen.

Vogelmiere
Die Vogelmiere begleitet die Menschen schon seit der Steinzeit. Stellaria media, wie die Gewöhnliche Vogelmiere botanisch benannt ist, kann sich als Pionierpflanze wie ein grüner Rasenteppich über Äcker und Gartenbeete legen und nahezu jeder Witterung trotzen. Ihre Bekämpfung ist meist recht aufwendig, da schon aus kleinen Stückchen der Pflanze oder aus deren zahlreichen Samen schnell wieder neue Vogelmiere heranwächst.

Wilde Brombeeren
Haben wilde Brombeeren im Garten erst einmal Fuß gefasst, begeben sie sich mit Vehemenz an die Eroberung des gesamten Areals. Der Gärtner ist hier mit einem Problem konfrontiert, das einen langen Geduldsfaden und ein hohes Maß an Muskelkraft erfordert. Aussichtslos ist die Beseitigung dennoch nicht. Lesen Sie hier, wie Sie wilde Brombeeren richtig bekämpfen und dauerhaft vernichten.

Blüte der Zaunwinden
Zaunwinden bekämpfen? Besser nur dort, wo es unbedingt sein muss, das ist nämlich mit ziemlich viel Arbeit verbunden, wie Sie im Artikel erfahren werden. Deshalb erhalten Sie auch viele Vorschläge, wie Sie die Zaunwinde im Garten nutzbringend einbinden können – einheimische Calystegia gehören zu unseren erhaltenswerten Wildkräutern, unter diesen zu den attraktivsten, mit wunderschöner Blüte.