Pflanzenschutz

Pflanzen schützenSchädlinge, Krankheiten und Unkräuter setzen Pflanzen zu. Dies kann zu Wachstumsstörungen, Schäden an Pflanzen und Früchten, bis hin zum Eingehen der Pflanzen führen. Daher ist es ratsam Pflanzenschutz zu betreiben, um den negativen Einflüssen auf die Entwicklung der Pflanzen Einhalt zu gebieten.

Gartenlexikon.de wird Ihnen zunächst biologische Hausmittel und mechanische Methoden empfehlen, um häufig auftretende Probleme wie Blattläuse, Schnecken, Giersch oder Fäulnispilze zu bekämpfen. Nur im Notfall sind chemische Mittel angeraten und auch dann nur solche, die für den Kleingarten zugelassen sind.

In den folgenden Themenkategorien können Sie sich ausführlich über Ursachen, Symptome und Maßnahmen des optimalen Pflanzenschutzes informieren.
Giersch - Aegopodium podagraria
Giersch im Garten kann den Gärtner in den Wahnsinn treiben - kaum eine andere Pflanze wuchert so üppig. Es gibt aber auch kaum eine andere Pflanze, die so gesund ist wie der Giersch, und schmecken tut er auch noch. Ganz schlaue Gärtner haben deshalb ihre eigene Giersch-Strategie: Bekämpfung durch Ernte! Wir verraten Ihnen aber auch noch andere Methoden...

jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut ist vor allem auf Weiden für Pferde und Rinder ein großes Problem. Es handelt sich um eine hochgiftige Pflanze, die sich aber leicht mit anderen, harmlosen Pflanzen verwechseln lässt. Damit Haustiere keinen Schaden erleiden ist es sinnvoll, dass das Jakobskraut schnell und eindeutig bestimmt werden kann.

Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut ist eigentlich ein Mekka für Bienen und Hummeln, doch aufgrund seiner hohen Giftigkeit sehr gefährlich. Gerade Nutztiere, wie Rinder, Pferde, Schafe oder Ziegen, die auf den Wiesen grasen oder mit Heu gefüttert werden, können nach dem Verzehr des Krautes, auch wenn es bereits getrocknet war, zugrunde gehen. Da sich Senecio jacobaea durch seine Samen sehr schnell verbreitet, sollte es auch im heimischen Garten bekämpft werden, damit es sich nicht noch weiter ausbreiten kann.

Kiesweg mit Unkraut
Ein Kiesweg verführt durch den rustikalen Stil, begeistert mit seiner Natürlichkeit und macht sofort durch das charakteristische Geräusch auf sich aufmerksam. Dennoch ist die Nutzung von Kies nicht nur ein Segen für Sie, sondern kann frustrieren, wenn zahlreiche Unkräuter durch die Steinansammlung brechen. Um diese Pflanzen zu entfernen, müssen Sie nicht sofort auf Gift zurückgreifen.

Kriechendes Fingerkraut - Potentilla reptans
In den hiesigen Breitengraden gilt das Kriechende Fingerkraut, das nach kurzer Zeit ein ganzes Beet wie einen Teppich bedecken kann, als Unkraut. Da die Pflanze sehr robust ist und sich so rasant ausbreiten kann, sind sich Hobbygärtner und Gartenbesitzer einig, dass die Pflanzen bekämpft werden muss. Mit diesen Mittel gelingt es.

Terrasse mit Moos
Ein recht lästiger aber dauerhafter Begleiter vieler Gartenbesitzer ist Moos. Vor allem die feuchte Jahreszeit bietet ausreichend Nährboden für Moose und Algen. Da  Versiegelungen von Terrassenplatten nicht immer sinnvoll sind, bleibt nur die Reinigung. Dabei sollte man darauf achten, dass die gewählte Methode auch für den jeweiligen Bodenbelag geeignet ist, ansonsten könnte es leicht zu irreparablen Schäden am Belag kommen.

Unkraut im Rasen
Eine gut gepflegte Rasenfläche ist für viele Gartenbesitzer ein Traum. Sattes, grünes Gras in nur wenigen Zentimetern Höhe. So stellen sich die Menschen den Rasen vor. Jedoch zerstört Unkraut die Idylle des Gartens allzu häufig. In diesem Fall kommen Unkrautvernichter zum Einsatz, die gegen die Pflanzen helfen sollten. Falls Sie keine chemischen Mittel verwenden wollen, finden Sie hier passende Hausmittel.

Riesenbärenklau - Heracleum mantegazzianum
Der Riesen-Bärenklau, auch als Herkulesstaude bekannt, fordert seit Jahrzehnten sowohl Gärtner, Forst- und Landwirte, als auch die Behörden heraus, denn der Doldenblütler ist giftig und vertreibt heimische Arten. Bei der Berührung, vor allem in Verbindung mit Sonnenlicht, können Hautreizungen, Verbrennungen, bis hin zu akuten Atemstörungen entstehen. Da der Riesen-Bärenklau sich durch Samen vermehrt, sind brauchbare Methoden zur Bekämpfung gefragt.

Riesenschachtelhalm - Equisetum telmeteia
Neben Giersch und Quecken ist der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) eines der hartnäckigsten "Unkräuter" im Garten. Ihn dauerhaft auszurotten, ist nahezu unmöglich. Selbst chemische Unkrautvernichtungsmittel überlebt die ausdauernde und robuste Pflanze relativ unbeschadet. Ob es möglich ist - und mit welchen Tricks - den ungeliebten Ackerschachtelhalm dauerhaft aus dem Garten zu vertreiben, erfahren Sie hier.

Unkraut zwischen Pflastersteinen
In manch mühevoll geplantem und angelegtem Garten wächst das Unkraut schneller als die Pflanzen. An allen Ecken und Enden treiben Löwenzahn und Giersch ihr Unwesen. Den lästigen Gesellen Herr zu werden, gestaltet sich manchmal sehr schwierig. Deshalb muss der Garten aber nicht gleich zur Wildwiese mutieren. Mit unseren Tipps zur biologischen Unkrautbekämpfung kommen Sie auch ohne chemische Mittel aus.