Pflanzenschutz

Pflanzen schützenSchädlinge, Krankheiten und Unkräuter setzen Pflanzen zu. Dies kann zu Wachstumsstörungen, Schäden an Pflanzen und Früchten, bis hin zum Eingehen der Pflanzen führen. Daher ist es ratsam Pflanzenschutz zu betreiben, um den negativen Einflüssen auf die Entwicklung der Pflanzen Einhalt zu gebieten.

Gartenlexikon.de wird Ihnen zunächst biologische Hausmittel und mechanische Methoden empfehlen, um häufig auftretende Probleme wie Blattläuse, Schnecken, Giersch oder Fäulnispilze zu bekämpfen. Nur im Notfall sind chemische Mittel angeraten und auch dann nur solche, die für den Kleingarten zugelassen sind.

In den folgenden Themenkategorien können Sie sich ausführlich über Ursachen, Symptome und Maßnahmen des optimalen Pflanzenschutzes informieren.
Himbeeren
Gallmilben oder Eriophyidae, wie diese mit lateinischem Namen heißen, sind mit über 3000 Arten eine vielseitige Gefahr für zahlreiche Pflanzen. Befallen sie ein Gewächs, sind unansehnliche Wucherungen oder Beläge die Folge. So bedenklich diese aber auch aussehen mögen, die chemische Keule muss gegen sie meist nicht geschwungen werden. Auch andere Mittel haben sich zur Bekämpfung der Gallmilben bewährt.  

Gras
Sie summen nicht, sind kleiner als die Spitze einer Nadel und verursachen mit ihren Bissen einen unerträglichen Juckreiz. Dabei haben Grasmilben es eigentlich gar nicht auf den Menschen als Wirt abgesehen und gelangen eher zufällig auf die Haut, um ihn bis zur Weißglut zu piesacken. Bekämpfung und Behandlung bei Herbstgrasmilben erfordern Geduld, eine gezielte Strategie und jede Menge Selbstdisziplin.

Ameisen-Bekaempfung
Meist beginnt die Plage ganz harmlos: In der Wohnung sind einzelne Ameisen zu finden. Das sind die sogenannten Späher oder Kundschafter-Ameisen. Sie sind permanent auf der Suche nach neuen Nahrungsquellen für ihren Staat. Sobald sie fündig werden, markieren diese Ameisen den Weg dorthin mit Pheromonen als Wegweiser für die übrigen Ameisen. Es dauert nicht lange und ganze Ameisenstraßen führen in die Vorratskammer oder Küche.

Holzwurm-Larve
Treiben Holzschädlinge, wie der Hausbockkäfer oder der Gemeine Nagekäfer ihr Unwesen, versetzt dies Hausbesitzer in höchste Alarmbereitschaft. Die im Volksmund als Holzwurm bezeichneten gefräßigen Plagegeister sind zwar winzig klein, können hingegen schlimmstenfalls ein ganzes Haus zum Einsturz bringen. Wird der Befall rechtzeitig erkannt, ist die eigenhändige Holzwurmbekämpfung mit erstaunlich einfachen Mitteln durchführbar.

Kaffee auf dem Kompost
Kaffee ist ein beliebtes Genussmittel, gleichzeitig kann der Kaffeesatz im Haushalt und im Garten als universelles Allround-Talent eingesetzt werden. Mit den gebrauchten, gemahlenen Kaffeebohnen können Sie wirksam verhindern, dass Katzen Ihre Beete als Toilette benutzen und Schnecken sich an Zier- und Nutzpflanzen gütlich tun. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie effektiv den Kaffeesatz ausbringen und was Sie beachten sollten.

Kakerlake
Wer schon einmal in südlichen Gefilden Urlaub gemacht hat, der kennt die schnellen Krabbler, die sich mit Vorliebe in feuchten, dunklen Ecken von Hotelzimmern verkriechen. Kakerlaken können bei unaufmerksamen Verpacken der Urlaubsutensilien durchaus auch als Souvenir von unterwegs mitgebracht werden. Die Sichtung einer Kakerlake wird immer mit Unordnung oder mangelnder Hygiene in Verbindung gebracht, doch der unerwünschte Neuzugang findet auch den Weg in den saubersten Haushalt und lässt sich dort genüsslich nieder, wenn er nur genügend Nahrung findet.

Kartoffelkäfer
Wo der Kartoffelkäfer auftaucht, verwandelt er das Beet in ein Schlachtfeld. Die gefräßigen Schädlinge sowie die Kartoffelkäferlarven verwüsten im Handumdrehen einen ganzen Nutzgarten, denn sie ernähren sich nicht nur von der Kartoffelpflanze. Selbst Tomaten, Auberginen oder Paprika werden nicht verschont. Der Griff zur chemischen Keule verbietet sich von selbst. Wie also den Kartoffelkäfer und seine Brut biologisch bekämpfen?

Kellerasseln
Kellerasseln sind ungefährliche Urzeit-Tiere, Sie brauchen sie im Garten überhaupt nicht zu bekämpfen, dort sind sie wichtig für einen gesunden Gartenboden. Im Haus haben Sie natürlich nichts zu suchen, sie brauchen rund 70 % Luftfeuchtigkeit, für Innenräume deutlich zu hoch. Hier muss unbedingt die Ursache erkundet und abgestellt werden, ehe Sie die Kellerasseln mit wirksamen Hausmitteln "an die Luft setzen".

Brotkäfer
Krabbeln kleine braune Käfer in Haus und Wohnung umher, wollen wir diese Lebensgemeinschaft so schnell wie möglich beenden. Wenngleich zumeist keine gesundheitliche Gefahr von den Insekten ausgeht, gelten sie mehrheitlich als Materialschädlinge, die unser Hab und Gut zerstören. Die Bekämpfungsmethode orientiert sich dabei an der dezidierten Käferart.Lesen Sie hier, wie Sie die Schädlinge bestimmen und loswerden.

Wiese - Rasen - Gras
Kleine Löcher im Rasen können zu jeder Zeit auftreten. Doch um welches Tier handelt es sich, das hier so ausgiebig gebuddelt hat. Gerade, wenn die Löcher aus heiterem Himmel auftreten und den Rasen in eine wahre Kraterlandschaft verwandeln, ist dies sehr ärgerlich. Denn so wird das Rasenmähen erschwert und gefährliche Stolperfallen treten zudem auf. Gegenmaßnahmen sind jedoch erst dann möglich, wenn der Übeltäter überführt wurde.