Pflanzenschutz

Pflanzen schützenSchädlinge, Krankheiten und Unkräuter setzen Pflanzen zu. Dies kann zu Wachstumsstörungen, Schäden an Pflanzen und Früchten, bis hin zum Eingehen der Pflanzen führen. Daher ist es ratsam Pflanzenschutz zu betreiben, um den negativen Einflüssen auf die Entwicklung der Pflanzen Einhalt zu gebieten.

Gartenlexikon.de wird Ihnen zunächst biologische Hausmittel und mechanische Methoden empfehlen, um häufig auftretende Probleme wie Blattläuse, Schnecken, Giersch oder Fäulnispilze zu bekämpfen. Nur im Notfall sind chemische Mittel angeraten und auch dann nur solche, die für den Kleingarten zugelassen sind.

In den folgenden Themenkategorien können Sie sich ausführlich über Ursachen, Symptome und Maßnahmen des optimalen Pflanzenschutzes informieren.
Marder
Marder sind Hygieneschädlinge, denn sie können Krankheitserreger übertragen. Vor allem in ländlichen Gegenden können sie Autos lahmlegen oder enorme Schäden im und am Haus anrichten. Dabei nutzen sie meist mehrere Pfade, um ins Haus zu gelangen. Diese Schlupflöcher gilt es zu finden, und entsprechend zu verschließen. Zur Marderabwehr werden im Handel zahlreiche Marderschreck-Produkte angeboten, deren Wirkung jedoch umstritten ist.

Maulwurfsgrille in der Wiese
So mancher Gärtner kennt den Anblick von kahlen Stellen oder abgefressenen Pflanzen in seinem Gartenidyll, doch kaum einer ahnt, wer für den desaströsen Zustand tatsächlich verantwortlich ist. Tief unter der Erde, in gegrabenen Gangsystemen, lebt eine bizarre Insektenart, die eine Vorliebe für leckere Pflanzenwurzeln hat. Mit ihren schaufelartigen Grabbeinen kann die Maulwurfsgrille, auch Werre genannt, regelrechte Tunnelsysteme anlegen und auf diese Weise jedes noch so weit entfernte Objekt ihrer Begierde erreichen und befallen.

Miniermotte
Miniermotten sind Meister der Spezialisierung. Damit sich die vielen Hundert Arten nicht gegenseitig ins Gehege kommen, konzentrieren die Schädlinge ihre zerstörerischen Aktivitäten auf klar definierte Pflanzen, wie Thuja oder Rosskastanie. Wird der angerichtete Schaden sichtbar, besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Aussichtslos ist der Kampf gegen die hartgesottenen Schmarotzer trotzdem nicht, denn es steht ein ganzes Arsenal an Mitteln zur Bekämpfung bereit.

Ameisen im Haus
Es beginnt mit vereinzelten Ameisen. Flugs sind Sie konfrontiert mit langen Karawanen, die frech den Garten und Rasen besiedeln oder dreist im Haus umherwuseln. Wenngleich wir ihren ökologischen Nutzen respektieren, besteht dennoch Handlungsbedarf gegen die Vorratsschädlinge. Lesen Sie hier, welche Mittel gegen Ameisen im Garten, Rasen & Haus wirken - alle Infos zu Backpulver & Co.

Spinne
Die furchtbaren Spinnen – werden sehr viel weniger furchtbar, wenn Sie sich ein wenig mit ihnen beschäftigen. Sie sind nämlich in Wirklichkeit kräftig nützlich, gäbe es keine Spinnen, würden wir in Insekten waten, auch nicht so toll. So erfahren Sie im Artikel, wie Sie Spinnen aus dem Haus vertreiben, aber auch, warum das nicht unbedingt notwendig bzw. schlau ist.

Motten-Falle
Kleidermotten machen vor nichts Halt. Weder verschonen sie den Lieblingspulli, noch die edle Lederjacke oder den teuren Teppich. Der Gesundheit schaden die Schmetterlinge zwar nicht. Beherbergen möchte sie hingegen niemand in seinem Heim. Dabei sind es die gefräßigen Larven, die sich über jeglichen Stoff hermachen. Wie gut, dass mit einfachen Mitteln die Kleidermotten-Bekämpfung auch ohne professionelle Hilfe gelingt.

Muecke auf der Haut
Der Einsatz chemischer Präparate, um Mücken zu vertreiben, gilt zunehmend als unzeitgemäß. Kein Wunder, denn es steht eine breite Palette effektiver Hausmittel zur Verfügung, um sich der blutsaugenden, tyrannischen Stechmücken zu erwehren. Summende Störenfriede auf der Terrasse, unruhige Nächte und juckende Stiche gehören dank umweltschonender Bekämpfungsmethoden schnell der Vergangenheit an. Stellt sich nur die Frage, was wirklich gegen Stechmücken hilft?

Mücke
Im Sommer sind sie wieder da, die lästigen Mücken. Leider bleibt keiner vor den juckenden Mückenstichen verschont. Doch in der Regel sind diese Stiche nur lästig, aber nicht gesundheitsschädlich. Auch wenn sie dazu auffordern, gekratzt werden sollte an den Stichen nicht, denn dann können Bakterien in die betroffene Stelle gelangen. Gegen den Juckreiz gibt es jedoch einige Hausmittel, die schnell Abhilfe schaffen.

Schnecke auf einem Salatblatt
Nacktschnecken werden bei übermäßiger Vermehrung zum Problem, in ökologisch nicht im Gleichgewicht stehenden Gärten häufig. Eigentlich sind sie wichtige Nützlinge, die Pflanzenreste verwerten und für Artenvielfalt sorgen und die Sie meist allein durch "mehr Natur im Garten" loswerden bzw. im Zaum halten können. Bis genug Räuber eingewandert sind, die Nacktschnecken ohne Gärtnerarbeit eindämmen, müssen Sie "Räuber spielen" und Nacktschnecken-Übermaß bekämpfen.

Obstfliegen auf Banane
Wenn im Sommer die Erntezeit der leckeren Früchte beginnt, dann freut man sich über den reichlichen Vorrat an Äpfeln und Co. Diese Vorfreude schlägt aber ganz schnell ins Gegenteil um, wenn man bemerkt, dass andere schneller waren und das Obst belagern. Obstfliegen lassen sich mit Vorliebe auf überreifem Obst und Gemüse nieder, denn sie sehen darin einen geeigneten Brutplatz. Sind sie anfangs nur vereinzelt wahrzunehmen, so können sie sich in kürzester Zeit zu regelrechten Kolonien vermehren und werden zu einer Plage, die man kaum noch bändigen kann.