Schädlinge

Rote SpinneOb Blattläuse, kleine rote Spinnen oder Schnecken - die meisten Gärten und auch Pflanzen in der Wohnung werden früher oder später von Schädlingen befallen. Das ist ärgerlich. Bevor man sich an die Bekämpfung der ungebetenen Gäste macht, sollte man die Ursachen unter die Lupe nehmen. Häufig erklärt sich dann, warum die Pflanzenschädlinge ausgerechnet Ihren Garten oder Wohnung befallen.

Anschließend gilt es sanfte, d.h. biologische und naturnahe Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung einzuleiten. Darauf legen wir bei Gartenlexikon.de besonderen Wert. Chemie sollte nur im Notfall zum Einsatz kommen; besser aber gar nicht.

Bei weiteren Fragen zur Schädlingsbekämpfung können Sie sich natürlich auch an unsere Community wenden. Den Link dazu finden Sie in der Navigation oben unter Garten-Community.
Orchidee ist häufig von Thripsen befallen
Thripse Thysanoptera, die u.a. auch unter den Namen Gewittertierchen, Fransenflügler oder Blasenfüße bekannt sind, befallen sowohl Zimmerpflanzen als auch Nutz- und Zierpflanzen im Garten. Unter den Zimmerpflanzen sind einige Palmen- und Orchideenarten ebenso wie Gummibaum, Alpenveilchen, Amaryllis, Passionsblume, Flamingoblume sowie Gloxinie, Ficus elastica und der Weihnachtsstern besonders gefährdet für einen Befall.

Blumenerde
Kleine schwarze Fliegen an den Zimmerpflanzen, weiße Larven in der Erde - wahrscheinlich sind das Trauermücken, ärgerlich, aber an gesunden Pflanzen kaum eine Bedrohung. Lesen Sie, warum Sie manchen Trauermücken-Befall einfach ignorieren können und was Sie tun können, wenn das Gewusel in der Erde oder das schwarze Geschwirre überhand nimmt.

Taube
Wilde Tauben können zu einer rechten Landplage werden. Nicht nur, dass sie jede Menge Unrat hinterlassen, sie sind auch Krankheitsüberträger und fressen aus dem Garten, was sie kriegen können. Es ist nicht einfach, sie dauerhaft zu vertreiben, meist ist es nicht damit getan, ihre Nester zu entfernen, sie müssen regelrecht vertrieben werden. Nicht immer sind diese Anstrengungen von Erfolg gekrönt, doch wir geben Ihnen hier ein paar Tipps an die Hand, mit denen Sie hoffentlich Erfolg haben werden.

Weidenbohrer
Weidenbohrer, eine Nachtfalterart, sieht man recht selten. Das liegt zum einen daran, dass sie sich mit ihrer braungrauen Farbe gut an die natürliche Umgebung angepasst haben, zum anderen daran, dass sie nur nachts aktiv sind. Wesentlich auffälliger und gefürchtet sind die roten Raupen, die sich durch die Rinde von Laubbäumen bohren und bei starkem Befall zum Absterben des Gehölzes führen.

Schädlingsbekämpfung
Ein paar Weiße Fliegen auf Pflanzen lassen sich gut mit Hausmitteln bekämpfen. Viele Weiße Fliegen auf den Pflanzen sind ein echter Grund zur Besorgnis, weil bei einer Massenvermehrung irgendetwas im Umfeld grundlegend nicht stimmt. Dann helfen auch die besten Hausmittel nur vorübergehend, Sie können die Weiße Fliegen nur dauerhaft bekämpfen, wenn Sie das Umfeld wieder renaturieren.

Wespennest
Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht begeben sich zahlreiche Insekten auf die Suche nach geeigneten Nestern. Das trifft auch auf Wespen zu. Dabei lassen sich die wehrhaften Hautflügler gelegentlich allzu nah am Menschen nieder. Das ist zwar kein Grund zu sofortiger Panik, kann aber gezieltes Handeln erfordern. Wie Wespen im Rollladenkasten richtig zu entfernen sind erfahren Interessierte hier.

Wespe aus der Nähe
Wenn in der warmen Jahreszeit mehr Zeit im Freien verbracht wird, treffen Menschen in Garten und Wohnung nicht nur auf beliebte Gäste. Wespenbekämpfung kann dann gerade für Allergiker zur notwendigen Maßnahme werden. Die Wespen natürlich zu vertreiben ist zwar nicht einfach, mit den richtigen Mitteln und dem passenden Vorgehen aber durchaus möglich.

Großes Wespennest an Holzbalken
Wespen sind bei weitem nicht so gefährlich, wie sie immer hingestellt werden. Es kommt sehr selten vor, dass sie Menschen angreifen und dann meist nur, wenn sie sich ernsthaft bedroht fühlen. Diese Insekten sind viel nützlicher und interessanter als ihr Ruf. Klar, wer allergisch auf einen Insektenstich reagiert, sollte vorsichtig sein und ein Nest besser entfernen. Wie macht man das am einfachsten?

Wespenkopf
Wespenschaum und Wespenspray werden zur schnellen und effektiven Bekämpfung ganzer Wespennester eingesetzt. Alle handelsüblichen Produkte arbeiten mit Insektiziden, die als Nervengifte auf Insekten wirken. Dabei sind sie nicht spezifisch auf die Vernichtung von Wespen ausgerichtet, sondern töten auch Nutzinsekten wie Bienen ab. Deshalb ist ein wenig Vorsicht beim Umgang mit den Mitteln geboten.

Woll- und Schmierläuse
Tauchen kleine weiße Wattebäusche auf der liebevoll gepflegten Pflanze auf, versetzt dieses Erscheinungsbild den erfahrenen Hobbygärtner in höchste Alarmbereitschaft. Es sind die gefürchteten Wollläuse, die dem Gewächs einen Besuch abstatten und es damit in Lebensgefahr bringen. Folglich ist sofortiges Handeln angesagt, denn geduldet werden dürfen die Schmierläuse auf keinen Fall. Fragt sich nur, wie diese Plage wirksam eliminiert werden kann?