Zimmerpflanzen

25 Zimmerpflanzen, die wenig Wasser benötigen | Topfpflanzen


Topfpflanzen mit wenig Wasserbedarf

Wenn Sie auf der Suche nach Pflanzen sind, die in einer trockenen Umgebung hervorragend gedeihen, müssen Sie sich nicht um dauerhaftes Gießen sorgen. Gerade im Sommer kann das ständige Wässern zur Tortur werden, vor allem wenn Sie sehr viele Gewächse im Raum stehen haben.

Mit passenden Topfpflanzen, die nur selten durstig sind, können Sie ohne größeren Aufwand aus Ihren Räumlichkeiten grüne Oasen zaubern, die nicht viel Wasser benötigen. Mit vielen Arten lässt sich sogar ein thematisches Ambiente erzeugen.

25 Topfpflanzen mit geringem Wasserbedarf

Zimmerpflanzen sind im Vergleich zu ausgepflanzten deutlich anfälliger für Krankheiten, Schädlinge und Pflegefehler. Da entweder das ursprüngliche Verbreitungsgebiet nicht vorliegt und somit der Standort nur schwer angepasst werden kann oder Sie im Sommer nicht mehr mit dem Gießen der Pflanzen hinterherkommen, ist es empfehlenswert, auf trockenverträgliche Arten zu setzen. Diese überleben nicht nur längere Perioden ohne frisches Wasser ohne Schaden zu nehmen, sondern vertragen selbst die direkte Sonne, vor allem wenn es sich um Kakteen handelt.

Zu den typischen Gruppen innerhalb dieser Kategorie gehören:

  • Aloe VeraSukkulenten
  • Palmen
  • Orchideen
  • seltener Farne
  • seltener Sträucher

Einheimische Pflanzen werden Sie hier kaum finden, da diese entweder ausreichend Feuchtigkeit benötigen oder sich nur schwer für die Haltung im Kübel und Wohnräumen eignen. Selbst alpine Pflanzen, die manchmal hoher Trockenheit ausgesetzt sein können, eignen sich hierfür nicht wirklich.

Aus diesem Grund bleiben Ihnen häufig nur noch tropische Gewächse oder Arten aus den ariden Gebieten der Welt übrig. Diese 25 Arten und Gattungen sind hier unterteilt in Sukkulenten und die anderen Wachstumsformen, damit Sie schnell ein passendes Gewächs für Ihren Zweck finden.

Sukkulenten

Sukkulenten bieten sich für diesen Zweck hervorragend an. Einzigartig an vielen Arten innerhalb dieser Gruppe ist die Möglichkeit, Flüssigkeit in den Blättern, Wurzeln oder im Stamm zu speichern und auf diese Weise selbst langanhaltende Trockenheit und Hitze zu überstehen. Diese Flüssigkeit wird zu einem Saft umgebildet, der im Fall von Pflanzen wie der Echten Aloe sogar vom Menschen genutzt werden kann.

Sukkulenten nehmen viele Formen an, die sich ansprechend in Ihre Wohnung integrieren lassen:

  • KakteenKakteen
  • kleine Bäume
  • Sträucher
  • Hängepflanzen
  • spezielle Wuchsformen

Aufgrund dieser Vielfalt gehören Sukkulenten zu den beliebtesten Gewächsen in zahlreichen Umgebungen und können entweder in Gruppen oder alleine als Blickfang wirken. Die folgenden 13 Arten sind ideal für Sie geeignet, wenn Sie nicht zu viel gießen wollen:

  1. Echte Aloe (bot. Aloe vera): Die Echte Aloe ist eine der bekanntesten Sukkulenten überhaupt. Die Zimmerpflanzen speichern immense Mengen Feuchtigkeit in ihren Blättern und müssen aus diesem Grund nur sehr wenig und ausschließlich nach Bedarf gegossen werden. Sie können die fleischigen Blätter in selbstgemachten Kosmetikprodukten verwenden.
  2. Fettblattrosette (bot. Echeveria elegans): Echeverien sind niedrig wachsende Sukkulenten, die in ihrer Form je nach Art stark variieren. Gegossen wird ausschließlich, wenn das Substrat gut durchgetrocknet ist und dann kann kräftig Wasser verabreicht werden.
  3. Schwiegemutterstuhl - Echinocactus grusoniiSchwiegermutterstuhl (bot. Echinocactus grusonii): Mit dem Schwiegermutterstuhl findet sich ein Kaktus, der für seine runde Form und die vielen Stacheln bekannt ist. Der Kaktus wird ebenfalls unregelmäßig und nur nach Bedarf gegossen, dafür aber ausgiebig, um das Substrat über einen längeren Zeitraum feucht zu halten.
  4. Korallenkaktus (bot. Rhipsalis cassutha): Aufgrund der langen, nach unten hängenden Triebe fällt der Korallenkaktus sofort ins Auge. Sie gehört aufgrund ihrer Unverwüstlichkeit zu den Zimmerpflanzen, die wenig Wasser benötigen und im einwöchigen Rhythmus gegossen werden.
  5. Feigenkaktus (bot. Opuntia ficus-indica): Ebenfalls bekannt und beliebt ist der Feigenkaktus, dessen charakteristische Triebe einen wahren Blickfang neben anderen Topfpflanzen darstellen. Hier reicht es ebenfalls aus, einmal wöchentlich oder nach Bedarf der Pflanze zu gießen. Wussten Sie, dass Sie nicht nur die Früchte, sondern auch die Triebe essen können? Diese werden in Mittelamerika als Gemüse verwendet.
  6. Drachenbaum-Agave (bot. Agave attenuata): Agaven sind ebenfalls so bekannt wie Aloen und bei dieser Art handelt es sich um einen wahren Klassiker. Gegossen wird im zweiwöchigen Rhythmus, wenn die Erde angetrocknet ist. Achten Sie darauf, dass Agaven giftig sind und ausschließlich mit Handschuhen gepflegt werden sollten.
  7. Zwergpfeffer - Peperomia obtusifolia Zwergpfeffer (bot. Peperomia obtusifolia): Zwergpfeffer stammt aus Süd- und Mittelamerika und verleibt das gesamte Jahr über am besten in Innenräumen oder dem Gewächshaus. Die dekorativen Blätter in sattem Grün gehen nicht ein und hier wird einmal wöchentlich Wasser verabreicht.
  8. Euphorbia tetra: Bei dieser Wolfsmilch handelt es sich um ein attraktives Gewächs, das im Wuchs einem Kaktus ähnelt und sogar über Stacheln verfügt. Gießen Sie regelmäßig, wenn die Erde der Zimmerpflanzen angetrocknet ist.
  9. Cardón (bot. Pachycereus pringlei): Diese Topfpflanzen gehören zu den bekanntesten Kakteen in Mexiko und können Wuchshöhen von zwölf bis 19 Metern erreichen. Im Topf fällt diese natürlich geringer aus. Mit kalkarmem Wasser wird ausschließlich über den Sommer gegossen, wenn das Substrat angetrocknet ist.
  10. Mammillaria compressa: Kugelige Pflanze, die auf den ersten Blick einem Kaktus ähnelt. Sie verfügen sogar über Dornen und sind sehr dekorativ aufgrund der rosa Blüten und roten Früchte. Auch hier nur gießen, wenn sich das Gewächs im Wachstum befindet und sobald die Erdoberfläche angetrocknet ist.
  11. Geldbaum - Crassula ovataGeldbaum (bot. Crassula ovata): Ein weiterer Klassiker ist der Geldbaum, dessen dicke Blätter an Münzen erinnern. Geldbäume gelten als unverwüstlich und wünschen direktes Sonnenlicht. Selbst lange Sonnenstunden und Trockenheit schaden dem Gewächs nicht, wenn es einmal pro Woche gegossen wird.
  12. Riesen-Palmlilie (bot. Yucca elephantipes): Riesen-Palmlilien sind wie die anderen Topfpflanzen in dieser Kategorie nicht sehr wasserbedürftig. Einmal pro Woche ausreichend gießen reicht vollkommen aus.
  13. Madagaskarpalme (bot. Pachypodium lamerei): Eine ansprechende Palme, die nur bei angetrockneter Erde gegossen werden sollte.

Tipp: Trockenresistente Sukkulenten sind noch in zahlreichen weiteren Varianten auf dem Markt erhältlich, nur häufig ohne einen deutschen Namen. Da es sich bei diesen meist um Exoten handelt, müssen Sie sich bei diesen nach der lateinischen Bezeichnung richten.

Weitere Zimmerpflanzen mit wenig Durst

Nachtfalterorchidee - PhalaenopsisNeben den bereits genannten Sukkulenten finden sich weitere Topfpflanzen, die Sie nicht viel gießen müssen und sich gut für diesen Zweck anbieten. Hier ist die Varietät deutlich, denn die einzelnen Arten und Gattungen gehören den unterschiedlichsten Familien und Gruppen an. Sie teilen sich jedoch den Ursprung, da ein Großteil von ihnen aus den Tropen stammt. Folgend zwölf ansprechende Zimmerpflanzen, die wenig Wasser benötigen:

  1. Nachtfalterorchideen (bot. Phalaenopsis): Ja, die beliebten Nachtfalterorchideen gehören ebenfalls auf diese Liste. Phalaenopsis gehören zu den Topfpflanzen, die Staunässe überhaupt nicht mögen und sogar Trockenheit gut vertragen. Höchstens wird diese wöchentlich gewässert, seltener ist aber kein Problem.
  2. Birkenfeige (bot. Ficus benjamina): Ein Ficus, der wie die anderen Topfpflanzen dieser Liste nicht zu viel gegossen werden sollte. Die sehr großen Blätter wirken dekorativ und das Gewächs muss nur bei Bedarf gewässert werden. Achten Sie auf die Größe der Pflanze, denn bei einem sonnigen Standort wächst diese rasant in die Höhe und Breite.
  3. Bogenhanf (bot. Sansevieria): Der Bogenhanf ist ebenfalls ein Klassiker, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Er lässt sich aufgrund des frischen Grüns der Blätter gut mit anderen Zimmerpflanzen kombinieren. Bogenhanf gilt als Luftreiniger, der nur sehr selten mit Wasser versorgt werden muss.
  4. Gummibaum- Ficus elasticaGummibaum (bot. Ficus elastica): Der Gummibaum gehört zu den trockenresistenten Zimmerpflanzen schlechthin. Erst nach dem Antrocknen der ersten Erdschicht wässern.
  5. Elefantenfuß (bot. Beaucarnea recurvata): Elefantenfüße sind ebenfalls Klassiker aus den Tropen und begeistern mit ihrem Wuchs. Ebenfalls als Flaschenbaum bekannt speichert dieser Wasser im Stamm und so müssen Sie nur sehr selten bei trockenem Substrat gießen.
  6. Glücksfeder (bot. Zamioculcas zamiifolia): Die Glücksfeder ist mit jedem Standort zufrieden und die Lichtintensität zeigt sich die Blattfärbung. Sie müssen kaum gießen und nur wenn die Erde angetrocknet ist. Ist es zu trocken, wirft sie vorsichtshalber Blätter ab, die nach dem Gießen wieder nachgebildet werden.
  7. Tillandsien (bot. Tillandsia): Bei den Tillandsien handelt es sich um Gewächse, die mit minimalsten Mengen Feuchtigkeit auskommen. Tillandsien wachsen nicht in Substrat und werden nur ab und an besprüht.
  8. Schusterpalme - Aspidistra elatior Schusterpalme (bot. Aspidistra elatior): Eine robuste Palme, die nach dem Antrocknen der Erde gegossen wird. Gedeiht sehr gut im Halbschatten.
  9. Wunderstrauch (bot. Codiaeum variegatum): Kroton ist ein Wolfsmilchgewächs (bot. Euphorbiaceae), das durch seine Blattfärbung ins Auge fällt. Hier müssen Sie wenig gießen und unbedingt auf Staunässe achten.
  10. Geigen-Feige (bot. Ficus lyrata): Ein weiterer Ficus, der auf die gleiche Weise wie die Birkenfeige gegossen wird. Die Blätter sind einzigartig wie eine Violine geformt, was sie von den anderen Zimmerpflanzen abhebt.
  11. Japanischer Sagopalmfarn (bot. Cycas revoluta): Der Japanische Sagopalmfarn ist sehr robust, benötigt nur wenig Wasser und macht sich hervorragend in den eigenen vier Wänden aufgrund der geringen Größe. Ebenfalls sparsam gießen.
  12. Glückskastanie (bot. Pachira aquatica): Glückskastanien werden gerne mit geflochtenem Stamm angeboten, was sie zu einem dekorativen Highlight macht. Abwarten bis die Erde angetrocknet ist, bevor Sie gießen. Der Stamm speichert große Mengen Wasser.

Tipp: Achten Sie bei der Haltung dieser Pflanzen unbedingt auf eine gute Drainage am Boden des Topfes, sowie genügend Abzugslöcher. Selbst ein wenig Sand und Kies reichen aus, um die Durchlässigkeit des Substrats zu verbessern.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollten die trockenverträglichen Zimmerpflanzen gegossen werden?
Orientieren Sie sich für die Häufigkeit beim Gießen an der obersten Substratschicht. Berühren sie diese mit dem Finger und falls diese angetrocknet ist, gießen Sie so viel nach wie nötig, nicht um die Pflanze mit zu viel Wasser zu quälen.

Unter welchem Pflegefehler leiden die oben genannten Zimmerpflanzen am häufigsten?
Da all diese Arten problemlos Trockenheit aushalten und manche von ihnen diese sogar bevorzugen, sollten Sie unbedingt passendes Substrat wählen. das ausreichend durchlässig ist. Dichte, schwere oder stark lehmhaltige Erde ist in den meisten Fällen nicht zu empfehlen, da diese schnell Staunässe erzeugen, was den Gewächsen zusetzen kann.

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