LED-Einbaustrahler für den Garten oder die Terrasse bieten zahlreiche Vorteile, wenn sie passend ausgewählt werden. Die folgenden Hinweise helfen dabei und erleichtern die Kaufentscheidung.
Vorteile genießen
LED-Einbaustrahler überzeugen durch ihre Vorzüge. Zu diesen gehören unter anderem:
- einfacher Einbau
- geringe Kosten
- hohe Energieeffizienz
- lange Lebensdauer
- wartungsarm
- zahlreiche verschiedene Arten
So lassen sich die Strahler beispielsweise zur Beleuchtung der Einfahrt oder der Hauswand verwenden, können eine dekorative Bereicherung auf der Terrasse sein oder Akzente im Garten setzen. Sie dienen unter anderem als Orientierungspunkte und lassen sich sogar als leuchtende Pflastersteine in den Gartenweg einsetzen.
Unterschiede bedenken
Einer der wichtigsten Hinweise und Faktoren bei der Kaufentscheidung sind die unterschiedlichen Arten der Einbaustrahler. Sollen die LED-Leuchten befahrbar sein oder müssen auch bei stehendem Wasser dicht bleiben, sind dafür beispielsweise andere Modelle als für eine überdachte Terrasse erforderlich. Einer der wichtigsten Kriterien ist zudem die Sicherheit, die entscheidend von der Energieversorgung abhängt. Beim Kauf ist daher auf die folgenden Punkte zu achten:
- Betrieb
- Funktionalität
- IP-Schutzklasse
- Lumen
- maximale Belastung
Betriebsart unterscheiden
Bei den Einbaustrahlern werden grundlegend zwei Betriebsarten unterschieden:
- solar
- fester Stromanschluss
Solarbetrieb
Vorteile | Nachteile |
---|---|
– keine Stromkosten – einfachere Installation | – wetterabhängig – nicht überall verwendbar – regelmäßig zu säubern |
Fester Stromanschluss
Muss die Funktionalität berücksichtigt werden, weil die Beleuchtung der Sicherheit und Orientierung dient, ist eine feste Stromversorgung unabdingbar. Auch hier gibt es Vor- und Nachteile zu beachten.
Vorteile | Nachteile |
---|---|
– verlässliche Beleuchtung – unabhängig von Sonneneinstrahlung – überall einsetzbar | – höhere Kosten – aufwändigerer Einbau |
Das Verlegen der Erdkabel erfordert eine entsprechende Planung, stellt in der Regel jedoch den größten Aufwand dar.
Installation planen
Um einen LED-Einbaustrahler zu installieren, wählen Sie am besten einen trockenen Tag. So bleiben die Leuchten während der Installation von Feuchtigkeit verschont. Überlegen Sie sich außerdem vorher genau, an welchen Stellen Sie die Strahler platzieren wollen. Eine nachträgliche Änderung der Position ist sehr aufwendig. Darüber hinaus sollten Sie vor dem Verschrauben der Abdeckungen, alle LEDs einem Funktionstest unterziehen.
Verbauung wählen
Einbaustrahler können vollständig mit dem Boden abschließen oder abstehen. Eingelassene Varianten haben den Vorteil, dass sie keine Hindernisse darstellen. Abhängig von der Belastbarkeit können sie zudem betreten und befahren werden.
Aus dem Boden ragende Einbaustrahler fallen dagegen deutlicher ins Auge und müssen deshalb nicht unbedingt stärker belastbar sein.
Auf Funktionsweise achten
Die Strahler für den Außenbereich können dimm- und schwenkbar sein. Schwenkbare Ausführungen sind dabei ideal, um vertikale Flächen anzustrahlen. Durch den Fokus auf eine Stelle wird auch auf kleineren Grundstücken eine Einschränkung beziehungsweise Belästigung der Nachbarn verhindert.
Helligkeit beachten
Die Helligkeit von Lampen wird in der Einheit Lumen angegeben. Sie gibt unter anderem darüber Aufschluss, wie weit das Licht reicht.
- 150 bis 300 Lumen für funktionale Strahler ideal
- z. B. Beleuchtung von Wegen, Auffahrten oder Eingänge
- für dekorative Zwecke geringere Lumenzahlen ausreichend
Wichtig für die Auswahl der dekorativen Leuchten ist, wie weit sie vom zu beleuchtenden Bereich entfernt sind und welche Stimmung erzeugt werden soll. Auf einer kleinen Terrasse oder für dezente Akzente sollte deshalb eine geringe Lumenzahl gewählt werden. Hierdurch wird es gemütlich und das Licht blendet nicht. Für einen sehr breiten Gehweg oder eine Auffahrt sind große Helligkeit und kleine Abstände hingegen besser geeignet.
Wasserdichte gewährleisten
Wie gut LED-Einbaustrahler gegen Staub, anderen Schmutz und vor allem Wasser geschützt sind, entscheidet über Einsatzmöglichkeiten, Standort und Lebensdauer. Bei der Kaufentscheidung muss daher auf die IP-Schutzart geachtet werden.
- bei Spritzwasser ist IP55 ausreichend
- insbesondere in Innenräumen (Küche und Bad)
- im Garten oder auf Terrasse Regenwasser-Risiko
- hier IP-Werte 67 und 68 empfehlenswert
Belastung berücksichtigen
Bei im Boden eingelassenen Strahlern ist davon auszugehen, dass sie durch Gewicht belastet werden. Beispielsweise kann jemand (versehentlich) darauf treten oder darüberfahren. Ebenso ist es möglich, dass bei einem Sturm schwere Gegenstände darauf fallen.
- LED-Strahler mit hoher maximaler Belastbarkeit empfehlenswert
- generell etwa 500 Kilogramm empfohlen
- Einfahrten bis zu 1,5 Tonnen
Auf LED umstellen
Sind bereits Einbaustrahler auf der Terrasse oder im Garten vorhanden, ist ein Umstellen auf LED problemlos möglich. Es muss lediglich das Leuchtmittel ausgetauscht werden. Dabei ist nur die Art der Fassung zu beachten. Die Umstellung ist einfach, spart dadurch Energie und Kosten.
Häufig gestellte Fragen
Am wichtigsten sind die Eignung für den Standort und die Sicherheit der Einbaustrahler. Darüber hinaus sollten bei einer festen Stromversorgung Erdkabel verwendet werden, die aufgrund ihrer Isolierung belastbarer sind. Eine Drainage bietet zudem höhere Stabilität und ermöglicht einen schnelleren Wasserablauf, was die Leuchten schont.
Eine pauschale Antwort hierauf gibt es nicht. Auf einer kleinen Terrasse reichen beispielsweise wenige Leuchten in größeren Abständen für stimmungsvolles Licht vollkommen aus. Bei funktionaler Beleuchtung mit Sicherheitsanspruch ist dagegen ein Abstand von zwei bis drei Metern zwischen den Lampen angeraten.
Die Schutzart gibt Aufschluss über die Eignung elektrischer Leuchtmittel in verschiedenen Umgebungsbedingungen. Sie besteht aus zwei Kennziffern. Die erste Ziffer informiert dabei über den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung, während die zweite Zahl angibt, wie stark das Leuchtmittel gegen Wasser geschützt ist. Leuchtmittel mit der Schutzart IP69 verfügen beispielsweise über den höchsten Schutz in beiden Kategorien.