Unkraut

DistelUnkraut macht sich nahezu überall breit. Ob in frisch angelegten Gemüsebeeten, in Balkonkästen oder im Rosengarten. Die Samen sind oft bereits in der Erde vorhanden und die Jungpflanzen finden schnell eine Möglichkeit sich gegen die Kulturpflanzen durchzusetzen. Hier ist unser Einsatz gefragt.

Unkrautbekämpfung ist unserer Meinung nach vor allem eine mechanische Arbeit, kurz: zupfen, harken und jäten. Je früher man die kleinen Unkräuter erkennt und bekämpft, desto weniger Arbeit hat man mit ihnen.

Durch eine intelligente Bodenvorbereitung und Pflanzung kann man die Ausbreitung von Unkräutern auch vorab eindämmen. In den nachfolgenden Beiträgen klären wir auf: über Ursachen und sanfte Maßnahmen zur Bekämpfung von Unkräutern, betrachten beliebte Hausmittel und geben Ihnen viele Tipps auf den Weg.

Bei weiteren Fragen zur Unkrautbekämpfung können Sie sich natürlich auch an unsere Community wenden. Den Link dazu finden Sie in der Navigation oben unter Garten-Community.
Ackerwinde
Wo die Ackerwinde auftaucht, verbreitet sie Angst und Schrecken unter den Hobbygärtnern. Siedelt sich das Windengewächs im Zier- und Nutzgarten erst einmal an, ist es eine langwierige Herausforderung, das Unkraut wieder loszuwerden. Völlig aussichtslos ist die Beseitigung der Convolvulus arvensis dennoch nicht, solange der geplagte Gartenfreund nicht die Geduld verliert und sich mit einigen effizienten Bekämpfungsmethoden vertraut macht.

Unkraut im Gemuesegarten
Mutter Natur kennt kein Unkraut. Vielmehr ist es der Mensch, der bestimmte Pflanzen, die ihm nicht genehm sind, als Unkraut definiert. Bevor das ökologische Bewusstsein erwachte, wurde eifrig die chemische Keule geschwungen, um Löwenzahn, Giersch und Konsorten zu beseitigen. Wie gut, dass mittlerweile zahlreiche biologische Unkrautvernichter und Unkrautvernichtungsmittel zur Verfügung stehen, als probate Bekämpfungsmethoden im Gleichklang mit der Natur.

Giersch-Beet
Giersch im Garten kann den Gärtner in den Wahnsinn treiben - kaum eine andere Pflanze wuchert so üppig. Es gibt aber auch kaum eine andere Pflanze, die so gesund ist wie der Giersch, und schmecken tut er auch noch. Ganz schlaue Gärtner haben deshalb ihre eigene Giersch-Strategie: Bekämpfung durch Ernte! Wir verraten Ihnen aber auch noch andere Methoden...

Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut ist eigentlich ein Mekka für Bienen und Hummeln, doch aufgrund seiner hohen Giftigkeit sehr gefährlich. Gerade Nutztiere, wie Rinder, Pferde, Schafe oder Ziegen, die auf den Wiesen grasen oder mit Heu gefüttert werden, können nach dem Verzehr des Krautes, auch wenn es bereits getrocknet war, zugrunde gehen. Da sich Senecio jacobaea durch seine Samen sehr schnell verbreitet, sollte es auch im heimischen Garten bekämpft werden, damit es sich nicht noch weiter ausbreiten kann.

Terrasse mit Moos
Ein recht lästiger aber dauerhafter Begleiter vieler Gartenbesitzer ist Moos. Vor allem die feuchte Jahreszeit bietet ausreichend Nährboden für Moose und Algen. Da  Versiegelungen von Terrassenplatten nicht immer sinnvoll sind, bleibt nur die Reinigung. Dabei sollte man darauf achten, dass die gewählte Methode auch für den jeweiligen Bodenbelag geeignet ist, ansonsten könnte es leicht zu irreparablen Schäden am Belag kommen.

Riesen-Bärenklau
Der Riesen-Bärenklau, auch als Herkulesstaude bekannt, fordert seit Jahrzehnten sowohl Gärtner, Forst- und Landwirte, als auch die Behörden heraus, denn der Doldenblütler ist giftig und vertreibt heimische Arten. Bei der Berührung, vor allem in Verbindung mit Sonnenlicht, können Hautreizungen, Verbrennungen, bis hin zu akuten Atemstörungen entstehen. Da der Riesen-Bärenklau sich durch Samen vermehrt, sind brauchbare Methoden zur Bekämpfung gefragt.

Schachtelhalm
Neben Giersch und Quecken ist der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) eines der hartnäckigsten "Unkräuter" im Garten. Ihn dauerhaft auszurotten, ist nahezu unmöglich. Selbst chemische Unkrautvernichtungsmittel überlebt die ausdauernde und robuste Pflanze relativ unbeschadet. Ob es möglich ist - und mit welchen Tricks - den ungeliebten Ackerschachtelhalm dauerhaft aus dem Garten zu vertreiben, erfahren Sie hier.

Unkraut auf dem Weg
In manch mühevoll geplantem und angelegtem Garten wächst das Unkraut schneller als die Pflanzen. An allen Ecken und Enden treiben Löwenzahn und Giersch ihr Unwesen. Den lästigen Gesellen Herr zu werden, gestaltet sich manchmal sehr schwierig. Deshalb muss der Garten aber nicht gleich zur Wildwiese mutieren. Mit unseren Tipps zur biologischen Unkrautbekämpfung kommen Sie auch ohne chemische Mittel aus.

Löwenzahn im Gehweg
Das leidige Unkraut - einfach mit Essig, Salz und weiteren Hausmitteln vernichten? Auch wenn das immer wieder im Internet verbreitet wird, ist  es so einfach denn doch nicht. Erfahren Sie, warum sich weder Essig noch Salz als Unkrautvernichter eignen und welche Hausmittel sich sinnvoll einsetzen lassen, um störende Pflanzen mit möglichst geringem Aufwand zu beseitigen.

Unkraut entfernen
Unkraut im Garten ist für manche Hobbygärtner ein Graus. Andere sehen es gelassen und sammeln essbare Unkräuter für die Wildkräuterküche. Denn es sind sehr gesunde und leckere Kräuter darunter. Aber auf Wegen und zwischen Gehwegplatten sind Unkräuter eine große Plage, egal, ob essbar oder nicht. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie die Unkräuter auf sanfte Art und Weise entfernen können.